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Achtung Zeckenzeit – Was Sie wissen müssen

Der Frühling steht vor der Tür und die Temperaturen steigen endlich wieder an! Das zieht nicht nur viele Menschen raus ins Grüne, auch die Tierwelt erwacht zu neuem Leben. Ganz vorne mit dabei: die Zecke! Was Sie über die kleinen Blutsauger wissen müssen erfahren Sie hier im Blog.

 

Wieso bemerkt man den Zeckenstich eigentlich nicht?

Die Zecke bedient sich dabei einer ziemlich ausgefuchsten Methode: Damit der Stich vom Wirt nicht bemerkt wird, sondert die Zecke mit dem Speichel ein Betäubungsmittel ab. Aufgrund dessen ist ein Zeckenstich bei Weitem nicht so schmerzhaft wie beispielsweise der einer Mücke, obwohl der Stechapparat der Zecke um einiges größer ist.

 

An welchen Orten muss ich besonders vorsichtig sein?

Dass sich Zecken von Bäumen fallen lassen ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Vielmehr findet man die kleinen Spinnentiere an Waldrändern, in Gärten, auf feuchtem Laub oder an Bächen. Haben sie einen Wirt gefunden suchen sie nach dünnen Hautstellen in die sie stechen können. Wer also auf der sicheren Seite sein will, sollte diese Orte meiden oder zumindest lange Kleidung tragen.

 

Ich bin gebissen worden – Was soll ich jetzt tun?

Entdeckt man eine saugende Zecke in der Haut, heißt es schnell sein! Zwar muss die Entfernung der Zecke nicht unmittelbar erfolgen, trotzdem sollte man nicht allzu lange damit warten. Denn je länger die Zecke mit Blut vollsaugt umso wahrscheinlicher ist eine Übertragung von Krankheitserregern. Bis es beispielsweise zu einer Infektion mit Borreliose-Bakterien kommt, vergehen im Schnitt 12-24 Stunden. Die Übertragung von FSME-Viren hingegen beginnt direkt nach dem Einstich.

 

Tipps für die Zeckenentfernung

  • Auf Hausmittel wie Öl, Benzin oder Nagellackentferner verzichten! Diese Flüssigkeiten ermöglichen keine bessere Entfernung der kleinen Blutsauger.
  • Wenn die Zecke beim ersten Versuch nicht entfernt werden kann, nicht verzweifeln oder panisch werden. Mehrere Versuche für eine erfolgreiche Zeckenentfernung können vorkommen und sind nicht weiter tragisch.
  • Zum Entfernen der Zecke sollten nach Möglichkeit Hilfsmittel, wie z.B. eine Zeckenkarte, verwendet werden, da mit diesen eine feinere Arbeit möglich ist als mit den Fingern. Super eignen sich zum Beispiel diese kleinen Helfer von elasto!
  • Nach dem Zeckenfund auch den gesamten restlichen Körper nach weiteren Tierchen absuchen! Bei Zecken beliebte Stellen sind beispielsweise Kniekehlen, Hals und Kopf und der Schritt.
  • Ganz wichtig: Sollte sich die Rötung nicht zurückbilden oder sogar größer werden –zum Arzt gehen! Gleiches gilt es zu tun, wenn die Einstichstelle anschwillt, schmerzt, heiß wird und/oder pocht.

 

Der Zeckenkopf steckt in meiner Haut fest – Was jetzt?

Keine Panik, bei der Zeckenentfernung kann es durchaus vorkommen, dass Reste der Zecke in der Haut zurückbleiben. Meistens handelt es sich hierbei aber nicht um den Kopf der Zecke, sondern nur um Teile des Stechapparates. Dieser kleine Fremdkörper wird meistens automatisch vom Körper nach einiger Zeit abgestoßen.

 

Fazit

Die Zeckensaison dauert in Deutschland in der Regel von Februar bis Oktober. Eigentlich kann man mit einigen wenigen Vorsichtsmaßnahmen, wie das Tragen von langer Kleidung, das Risiko, von einer Zecke gestochen zu werden, einigermaßen reduzieren. Sollte es dennoch einmal passieren heißt es ruhig bleiben und die Zecke rasch entfernen. Treten dennoch Komplikationen auf oder Unsicherheit bei der Entfernung – heißt es: Auf zum Arzt und auf Nummer sicher gehen!

 

 

Mehr Infos gefällig?

Detaillierte Auskünfte über Zecken und die damit verbundenen Gefahren gibt’s unter www.zecken.de!